2. Lite­ra­tur­preis Nord­ost 2008

Mot­to: WAS SIND WIR - Gen­re: Kurzgeschichte

was sind wir

Was wir sind! Seit der WM 2006 sind wir end­lich eine Nati­on. Der G8 Gip­fel in Hei­li­gen­damm 2007 stem­pel­te vie­le zu Links­ra­di­ka­len, ande­re zu Kli­ma­schüt­zern. Nach den geschei­ter­ten Anschlag­ver­su­chen in und bei Kun­dus gehö­ren wir 2008 zur Grup­pe der bedroh­ten Völker.

Sind wir was? Zwei­fel sind erwünscht. Wo bleibt neben sol­chen kol­lek­ti­ven Zuschrei­bun­gen der ein­zel­ne Mensch? Gibt es ihn, allem Gere­de vom Indi­vi­dua­lis­mus zum Trotz, über­haupt? Fragen
wir uns ein­mal: Wer bin ich?

Wir sind was. Ich den­ke, also bin ich. Oder ist unse­re Welt doch nur die Pre­mi­um­ver­si­on von Deutsch­land sucht den Superstar?

Bewegt uns etwas, was ver­bin­det uns? Was macht uns zu dem, was oder wer wir sind? Berech­tig­te Fra­gen im Zeit­al­ter der Ver­un­si­che­rung. Lite­ra­tur kann ver­su­chen, dies aus­zu­lo­ten und uns im Hier und Jetzt zu verorten.
Mit die­sen Wor­ten möch­ten wir ganz herz­lich zur Teil­nah­me unse­res Kurz­ge­schich­ten­wett­be­wer­bes 2008 ein­la­den. Mot­to: WAS SIND WIR.

Die Jury sagt

Erwäh­nens­wert

Wir freu­en uns, dass wir wei­te­re Autorin­nen und Autoren dafür gewin­nen konn­ten, ihre Geschich­ten hier dem Publi­kum vorzustellen.
Fünf Geschich­ten, die uns aus­ge­spro­chen gut gefal­len haben, es aber lei­der nicht auf das Sie­ger­trepp­chen geschafft haben:

Sebas­ti­an Guhr, Ech­na­ton der Zweite

Regu­la Haus-Hor­la­cher, Bei uns

San­dra Mid­deloff, Von Ver­rat und Freundschaft

Paul San­ker, Die Nase

Julia Weber, Im Zwi­schen­raum