11. Lite­ra­tur­preis Nord­ost 2017

Mot­to: "Und Schuld dar­an ist …" - Gen­re: Politthriller

Agen­tur für DoppelagentInnen

– Auszug aus unserem Angebot –

 

Julian Assange*
Sigmar Gabriel
Clever & Smart
Marie von Bernstein**
Out­ge­sourct, aktu­el­ler Arbeits­schwer­punkt Groß­bri­tan­ni­en, Bot­schafts­schnüf­fe­lei. Unge­klär­tes Ver­hält­nis mit Fräu­lein Tus­sy (TIA).Prä­si­dent der OMA, Orga­ni­sa­ti­on Macht­hung­ri­ger Agen­ten. Dop­pel­tes Gewicht, dop­pelt wei­sungs­be­fugt und dop­pelt durchsetzungsstark.Mit­ar­bei­ter des TIA, abso­lut wei­sungs­hö­rig, fle­xi­bel, ver­wand­lungs­stark und immer auf der rich­ti­gen Sei­te. God­f­a­thers of espionage.Blau­es Blut, frei­schaf­fend, kampf­erprobt. Spitz­na­me: Die Füch­sin. Inter­na­tio­nal tätig. Eigen­sin­nig, aber eben­so Team-Spie­le­rin, nie ohne Mia und Jacques.

* Dop­pel­agen­ten­sta­tus nicht verifiziert
** Garan­tiert rein fik­tio­nal: Ani­ta Hei­se, Die Bern­stein-Akte, kind­le edi­ti­on 2015

Wir dan­ken allen Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mern, die die­ses Jahr die ver­track­te Fra­ge nach der Schuld im Poli­ti­schen aus­ge­lo­tet haben. Wir freu­en uns, die dies­jäh­ri­gen Preisträger_innen mit ihren Bei­trä­gen prä­sen­tie­ren zu dürfen.

Michael-Hackethal-sw

»Ebo­la­fie­ber in Afri­ka, ein geheim­nis­vol­ler Stick, ein Rechts­an­walt und ein toter Mann im Rhein. Was hat das zu bedeu­ten? Der Jour­na­list Brell hat eine Ver­mu­tung, doch sitzt bereits der BND bei ihm auf dem Sofa. Und am Ende deu­tet mal wie­der alles dar­auf hin: Es geht um Geld. Viel Geld. Und Roh­stof­fe für die Welt.«

Nach dem Abitur Stu­di­um der Fächer Eng­lisch, Fran­zö­sisch und Phi­lo­so­phie (Abschluss: Magis­ter Arti­um, Uni­ver­si­tät Bonn). Abge­schlos­se­ne Leh­re als Stein­bild­hau­er. IHK-Abschluss Ver­lags­kauf­mann. Der­zeit tätig als Dozent für Eng­lisch, Hoch­schu­le Rhein-Waal Kle­ve, und als frei­er Autor.

»Bar­to­li­ni ist Jäger. Oder doch eher Gejag­ter? Jeden­falls küm­mert er sich um die Glat­zen, die einen ganz fet­ten Plan aus­füh­ren sol­len. Wäre da nicht der Ärger mit dem Pädo­phi­lenpuff, den der Mann sei­ner Mit­ar­bei­te­rin Con­stan­ze lei­tet und den es zu räu­men gilt, bevor die Mäd­chen ent­sorgt wer­den. Die Zeit drängt unerbitterlich «

Ulf Groß­mann wuchs in Frei­berg (Sach­sen) auf und lebt seit 1999 in Dres­den. Er ver­öf­fent­lich­te Lyrik, Bel­le­tris­tik und Rezen­sio­nen in Zeit­schrif­ten und Antho­lo­gien, erhielt meh­re­re lite­ra­ri­sche Prei­se. Als Mit­her­aus­ge­ber (mit Axel Hel­big) ver­öf­fent­lich­te er 2009 das Buch „Skep­ti­sche Zärt­lich­keit“ (zur jun­gen deutsch­spra­chi­gen Lyrik) im Leip­zi­ger Lite­ra­tur­ver­lag. 2017 erschien der Erzäh­lungs­band „Besche­rung“ im Dresd­ner Buchverlag.

»Zwangs­ver­stei­ge­rung eines teu­ren Grund­stü­ckes in Ham­burg. Doch was sind das für merk­wür­di­ge Typen, die den Preis in absur­de Höhen trei­ben? Wel­che Inter­es­sen tei­len der jun­ge Typ in Jeans und Ano­rak, die Schwan­ge­re oder die stumpf­haa­ri­ge Blon­de in ihrem immer­glei­chen Nadel­strei­fen­bla­zer? Hat der Gut­ach­ter etwas übersehen?«

Anke Küp­per, Jahr­gang 1966, arbei­tet seit über zwan­zig Jah­ren als Buch­au­torin. Mitt­ler­wei­le hat sie mehr als sech­zig Sach­bü­cher und Kin­der­ge­schich­ten sowie zahl­rei­che Quiz und Spie­le ver­öf­fent­licht, dar­un­ter eini­ge Best­sel­ler. Sie ist Mit­glied im wri­ters’ room Ham­burg. Ihre lite­ra­ri­schen Kurz­ge­schich­ten erschei­nen seit 2016 in Antho­lo­gien und Lite­ra­tur­zeit­schrif­ten. 2017 erhielt sie ein Arbeits­sti­pen­di­um der Ham­bur­ger Behör­de für Kul­tur und Medi­en. www.anke-kuepper.de