19. Literaturpreis Nordost 2026

Preisträger*innen
Wir danken von ganzem Herzen für die über vierhundert Einsendungen in diesem Jahr und freuen uns, die wohlverdienten Preisträger*innen präsentieren zu dürfen.
Ein Ringen im wahrsten Sinne des Wortes: Mit ungleichen Chancen, willkürlichen Regeln, Lüge und Diffamierung. Doch der Junge Imre Lichtenfeld lässt sich nicht kleinkriegen, er greift zum letzten Mittel, das ihm verbleibt. Eine Geschichte von ungeahnter Aktualität.
Laura Fischer lebt in Wien. Sie hat Journalismus und Medienmanagement sowie Sozioökonomie studiert. 2019 wurde ihr erstes Buch „Was am Ende bleibt“ (Kurzgeschichten) publiziert. Für die Arbeit an ihrem ersten Roman erhielt sie das Startstipendium für Literatur des Österreichischen BMKÖS sowie das Arbeitsstipendium für Literatur der Stadt Wien. Sie ist Stipendiatin der Bayerischen Akademie des Schreibens 2024/25.
So absurd es klingt, die Geschichte vom Sofamenschen beginnt genau hier: In der Mulde der Erinnerungen. Aufgeschrieben von Antoine Horst D’Oeuvre, zurzeit arbeitsloser Kulturphilosoph, Gelegenheitsjournalist und Mitbegründer der (momentan inaktiven) Ultramontanen Denkschule für Stilgerechtes Wohnen.
Peter Biro, 1956 in Großwardein (Rumänien) geboren, wuchs mit Ungarisch und Rumänisch auf, emigrierte 1970 nach Deutschland und studierte in Frankfurt am Main. Bis 2021 war als Professor für Anästhesiologie am Universitätsspital Zürich tätig. Im Ruhestand schreibt er kulturhistorische Essays und humoristische Kurzgeschichten in vier Sprachen. Seine Texte erscheinen in Online- und Printmedien und wurden mehrfach ausgezeichnet.
Der vollständige Roman Die Faszination gepolsteter Rückenlehnen erscheint im April 2026 im Schweizer Verlag ars remata.
3. Platz
Ursula Knoll: Das Loch
Und dann passiert das Undenkbare. Der Wiener Stephansdom versinkt in einem großen Loch. Das ist DER Moment. Wie viele Likes wird sie wohl für ihr Video bekommen … die Klicks schießen durch die Decke. Ein wahrhaft unglaublicher Durchbruch!
Ursula Knoll promovierte in Literaturwissenschaft und absolvierte eine Ausbildung zur Dramatikerin am Burgtheater sowie bei den Wiener Wortstätten. Ihr Debütroman „Lektionen in dunkler Materie“ erschien 2022 und wurde mit dem Bloggerpreis für Literatur ausgezeichnet. 2025 folgte der Roman „Zucker“, der den Theodor-Körner-Preis erhielt. https://www.ursulaknoll.net/


